Bedingt durch das beschriebene System ist die Umsetzung in
eine Software sehr einfach. Die Wahl fiel dabei auf Microsoft(R) Access 2000.
Das Programm baut auf Basis des Schlüsseltextes eine Codiertabelle auf und
wandelt jeden Buchstaben des zu codierenden Textes per Zufall in eine Zahl um,
die aus der Tabelle abgeleitet wird. Bei diesem Vorgang werden Satzzeichen (wie
Leerstellen, Punkte oder Kommata) entfernt. Der Schlüsseltext muss alle Zeichen
beinhalten, der für die Codierung verwendet wird. Bei der Decodierung wird der
Vorgang gegenteilig durchgeführt - somit ist beim entschlüsselten Text kein
Satzzeichen vorhanden. Die maximale Länge für den Schlüsseltext liegt bei 50000
Zeichen - dieser Wert kann im VBA- Quellcode frei nach oben erhöht werden.
Um in den Quelltext zu gelangen muss während des Doppelklick auf die MDB- Datei
die Großschreibtaste (Shift) gedrückt werden, da ansonsten die
Entwicklungsumgebung nicht erreicht werden kann. Der Quellcode der Codierung ist
mit Kommentaren versehen. Bei der Variablenbenennung wurde auf keinerlei
Konvention geachtet - dies bitte ich zu entschuldigen.
